PicoGame

Minimale Spielekonsole der SPE Karlsruhe auf Basis des Raspberry Pi Pico

Dieser Teil der Anleitung ist hier auch in Videoform verfügbar

Aufbau

Die Konsole besteht aus den folgenden Bauteilen:

Komponenten

Diese Bauteile müssen korrekt verdrahtet bzw. miteinander verbunden werden, damit die entsprechenden Funktionen gegeben sind. Diese Aufgabe übernimmt die Platine für uns. Auf ihr befinden sich Leiterbahnen, die die Verbindungen zwischen den Modulen und dem Mikrocontroller herstellen.

Achtung: Es ist wichtig, dass alle Bauteile auf der richtigen Seite der Platine verlötet werden. Auf der Platine ist jeweils an der entsprechenden Stelle der Umriss des Bauteils aufgedruckt.

Als erstes werden die Stiftleisten für den Mikrocontroller auf die Platine gelötet. Dazu werden diese mit dem langen Ende durch die Platine gesteckt und der Microcontroller zur Stabilisierung aufgesteckt.

Stiftleisten aufstecken

Das Ganze wird umgedreht und auf der Rückseite verlötet. Anschließend wird der Microcontroller wieder abgezogen.

Stiftleisten verlöten

Nun werden die sechs Taster durch die Platine gesteckt und auf der Rückseite verlötet.

Taster aufstecken Taster verlöten

Der Microcontroller wird wieder auf die Stiftleisten gesteckt, dabei muss auf die richtige Ausrichtung geachtet werden: Der USB-Anschluss zeigt nach oben und von der Platine weg.

Richtige Ausrichtung des Picos

Nun kann der Microcontroller mit den Stiftleisten verlötet werden.

Verlöten des Picos

Jetzt fehlt nur noch das Display: Dieses wird ebenfalls über Stiftleisten mit der Platine verbunden, die zunächst mit einem Seitenschneider auf die richtige Länge gekürzt werden müssen.

LCD-Stiftleisten kürzen

Diese Stiftleisten werden mit der kurzen Seite durch die Platine gesteckt und auf der Rückseite verlötet.

LCD-Stiftleisten verlöten

Das Display wird nun mit vier Schrauben an der Platine fixiert und dann mit der Stiftleisten verlötet.

Schrauben zur Befestigung des LCDs Verlöten des LCDs

Nun kann die Platine in das Gehäuse eingesetzt werden.

Gehäuse

Zuerst werden die Schrauben durch die Vorderseite des Gehäuses gesteckt und das Ganze umgekehrt auf den Tisch gelegt. Die Knöpfe werden in die Vorderseite eingelegt.

Vorderseite mit Schrauben und Knöpfen

Auf die Schrauben werden die längeren (9 mm) Abstandshalter gesteckt. Dann wird die Platine eingelegt, dabei müssen die Taster auf der Platine mit den 3D-gedruckten Knopfeinsätzen übereinstimmen. Anschließend werden die kürzeren (7 mm) Abstandshalter auf die Schrauben gesteckt.

Seitenansicht der Schrauben: Zuerst sind die langen Abstandshalter, dann die Platine und dann die kurzen Abstandshalter aufgesteckt

Nun werden die Seitenwände eingesetzt. Eine der Wände hat eine Aussparung, diese muss mit dem USB-Anschluss am Mikrocontroller übereinstimmen.

eingesetzte Seitenwände, die Aussparung liegt über dem USB-Anschluss

Jetzt wird die Rückseite des Gehäuses aufgelegt. Auch die Rückwand hat eine Aussparung, die über dem USB-Anschluss liegt. Zum Abschluss wird auf jede Schraube eine Unterlegscheibe und eine Mutter geschraubt, ohne dabei das Gehäuse vom Tisch hochzunehmen.

Detailaufnahme von Unterlegscheibe und Mutter

Damit ist das Gehäuse fertig gebaut und kann programmiert werden. Dieser Vorgang ist auf der nächsten Seite beschrieben.

Großaufnahme des fertigen Gadgets